Auto stehen lassen, aufs Rad steigen – und einfach mal losfahren: Genau das haben wir bei unserer gemeinsamen Tour durchs Strohgäu gemacht. Und es fühlt sich gut an – unabhängig, flexibel und frei. Unterwegs haben wir immer wieder Halt gemacht und uns keltische Sehenswürdigkeiten angeschaut, die es hier tatsächlich einige gibt. Mit dem Fahrrad ist das besonders praktisch: kurz anhalten, anschauen, weiterfahren – ganz ohne Parkplatzsuche oder Umwege.
Insgesamt waren wir etwa viereinhalb Stunden unterwegs und haben dabei rund 50 Kilometer zurückgelegt. Eine Strecke, die zeigt, dass man auch längere Distanzen mit dem Rad bewältigen kann – und das in einer entspannten, aber zügigen Geschwindigkeit. Nebenbei bleibt auch Zeit für Gespräche, kleine Pausen und den Blick nach links und rechts. Man ist näher dran – an der Landschaft, an den Orten und irgendwie auch aneinander.
Unser Fazit: Das Fahrrad ist und bleibt eines der praktischsten Fortbewegungsmittel, gerade auch hier bei uns im Strohgäu. Man kommt voran, ist in Bewegung, tut etwas für die eigene Gesundheit und gleichzeitig für die Umwelt – und erlebt die Natur ganz nebenbei intensiver.
Simone Rathfelder